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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 249 mal aufgerufen
 Geschichten
Thorkild Offline



Beiträge: 99

14.03.2008 16:48
Dies ist meine Geschichte Antworten

Die Wache von Theramore erschrak als aus dem Dunst des Morgens ein kleines dreckiges Menschenkind in zerfetzten Kleidern an ihn heran trat.
Es war eine kalte und stürmische Winternacht weshalb die Schirmherrin von Teramore, Jaina Prachtmeere, den Jungen in ihre Obhut nahm.
Er erzählte ihr, dass er nicht weiss woher er kommt und was mit seinen Eltern passiert ist.
Erinnerungsfetzen von säbelrasselnden grünhäutigen Dämonen auf fürchterlichen Reittieren, ist alles was ihm geblieben ist, das und sein Name:
Thorkild

Nachdem der Junge bei der schönen Jaina wieder zu Kräften kam, schickte sie ihn ins Waisenhaus von Sturmwind
So machte sich Thorkild ohne Eltern auf die lange Reise nach Sturmwind, wobei er fasziniert war von der Segelkunst und dem gewaltigen Meer.

Im Waisenhaus schuf sich Thorkild schnell einen Ruf als raubeiniger Draufgänger.
Er kletterte höher auf Bäume als alle anderen Kinder, versteckte sich beim spielen im Dornengestrüpp, weil da niemand nachsah.
Oft schürfte er sich das Knie auf und schnitt sich an scharfen Steinen, es schien als kenne er keinen Schmerz.
Die Wachen ärgerte er indem er neben ihnen in die Kanäle sprang und sie nass spritzte.
Einmal sprang er gar vom Hort des Greifenmeisters in den Burggraben, nur wegen einer Wette.
Immer wieder nahm der neugierige Thorkild Reissaus, aus dem ungeliebten Waisenhaus, um die Murlocs zu sehen von denen er gehört hatte, oder um die Minen der Tunnelratten zu erforschen. Dabei kam er auch in gefährliche Situationen, aus denen er schlussendlich nichts lernte. Denn er war auch sehr dickköpfig.
Doch meistens wollte er zum Meer, nachdem er sich so sehr sehnte, seit seiner Überfahrt von Theramore.
Thorkild war schon in seinen jungen Jahren sehr gross und kräftig. So beschützte er die anderen Waisen vor den Kindern der Magier und der Priester die einem höheren Stand angehörten. Denn viele male wurden sie von denen gehänselt und ausgelacht.
Wegen seiner liebe zum Meer, zum segeln und vor allem wegen seinen wilden langen roten Haaren vermutete die Waisenmatrone Nachtigall, dass er einem uralten kriegerischen Nomadenvolk abstamme. Ein Volk, dass man nur aus Sagen kennt. Hoch oben im Norden soll es vor tausenden Jahren auf einem unbekannten Kontinent gelebt haben. Und während sich die Menschen diesseits noch gegenseitig bekriegten und es den Bund von Arathor noch nicht gab, besegelte dieses Volk schon die Weltmeere. Dieses Volk das sich Wikinger nannte.
Eines Tages kehrte Thorkild von seiner Erkundungen im Goldhain nicht zurück.
Er traf einen Reisenden, der ihm von der weiten Welt erzählte und ihm versprach ihn mitzunehmen. In seiner Euphorie das Meer endlich wieder zu sehen, folgte Thorkild ihm blind. So wurde Thorkild Mitglied in der Bruderschaft des Reisenden, den Myrmidonen.
In diesem Bunde erlebte Thorkild eine lange und gute Zeit bei der er viel sah und lernte.
So viel ihm eines Tages ein Schwert und ein Schild in die Hände, wobei er sich äusserst flink damit anstellte. Mit der neuen Waffe und In seiner Verwegenheit stürzte Thorkild sich stets an vorderster Front in den Kampf und beschützte seine Gefährten. Hierbei kam ihm seine Charakterzüge, die er schon als kleiner Junge zu tage legte. zugute. Fortan reiste Thorkild als Krieger der Myrmidonen durch Azeroth.

Auf seinen Erkundungsreisen, stiess er immer tiefer in die Lande der Welt und verschuf sich einen Gewissen Respekt bei den Völkern und anderen Reisenden die er antraf. Jedoch verlor allmählich den Kontakt zu seiner Bruderschaft.
Doch traf er eine andere Gestallt, einen Ork!
Er erkannte das Volk, das ihn vor Jahren seiner Eltern beraubte, sofort wieder. In seiner grenzenlosen Wut schwor er sich Rache an den Orks und all derer, die ihnen folgen.
Er würde sie jagen und zur strecke bringen, in dieser Welt und jeder anderen.
Doch wusste er, dass er dafür Hilfe brauchte.

Vielleicht war es ein Wink des Schicksals, dass er auf dem Meer auf einem Schiff die bezaubernde Radelle kennen lernte. Sie erzählte ihm von dem Bündnis dem sie angehört. Thorkild war begeister von dem was sie erzählte. Hatte er doch schon vorher einiges ehrenwertes über dieses Bündnis gehört. Alsdann lud der legendäre Krieger Lurd ihn ein dem Bündnis, das sich Fiducia nennt beizutreten.
Heute gibt sich Thorkild alle Mühe um die Ehre zu verdienen, um Seite an Seite mit Fiducia die Horde zu bekämpfen und seine Eltern zu rächen.

Lurd Offline



Beiträge: 306

14.03.2008 18:30
#2 RE: Dies ist meine Geschichte Antworten

meister thorkild!

eine wunderschöne geschichte - respekt!

weiter so,ähnliche geschichten wären schön!

der alte lurd

Samohtias Offline



Beiträge: 589

14.03.2008 21:06
#3 RE: Dies ist meine Geschichte Antworten

Hi Thorklid

Super geschrieben.Gerne mehr davon.

Bin auch noch das ein oder andere am austüfteln.Denke mal es wird bald auch wieder eine von mir kommen.

Gruß

Samo/Thorv/Sunar/Tunar....

Zum Sterben zu Jung-Zum Arbeiten zu Alt-Für´s 24h-Rennen Topfit!

http://www.24h-rennen.de / http://www.tiereinnot.org / http://forum.hoernchenvilla.de/hmportal.php

Thorkild Offline



Beiträge: 99

17.03.2008 08:25
#4 RE: Dies ist meine Geschichte Antworten

naja, war am freitag nachmittag und ich hatte absolut nichts zu tun im geschäft:)
zuerst hatte ich solange daran geschrieben, als ich es abschicken wollte,
kamm die meldung dass die session abgelaufen ist--> der ganze text verloren.
habs einfach nochmal geschrieben und dann hatte ich auch schon feierabend:))

Scrubbie Offline



Beiträge: 176

17.03.2008 08:30
#5 RE: Dies ist meine Geschichte Antworten

Lacht....na, hoffentlich hast Du öfter solche Mussestunden...mehr davon!

Radelle Offline



Beiträge: 24

17.03.2008 09:53
#6 RE: Dies ist meine Geschichte Antworten

Na..das war ja Glück zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gewesen zu sein^^
Gruß Radelle

Thorkild Offline



Beiträge: 99

18.03.2008 12:12
#7 RE: Dies ist meine Geschichte Antworten

hehe, schon klar gefällts dem "legendären" lurd und der "bezaubernden" Radelle;)
aber freut mich wens euch gefällt, danke für das lob.
die anderen Geschichten haben mich dazu inspiriert. finde ich eine gute Idee.
euer thorkild

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